Mehr Einsätze und Videosprechstunde
MedHome steht den kantonalen Gesundheitsinstitutionen im Kampf gegen Covid-19 zur Seite.
Seit über einem Monat, in dem das Virus in der Schweiz aufgetreten ist, führt MedHome seine notfallmässigen medizinischen Hausbesuche im ganzen Kanton Freiburg weiter. In vorderster Linie im Kampf gegen das Coronavirus arbeiten unsere Ärztinnen und Ärzte und unsere Einsatzzentrale eng mit den kantonalen Gesundheitsbehörden zusammen, um die bestehenden Gesundheitsinstitutionen im Dienst der Freiburger Bevölkerung zu stärken. MedHome nimmt damit seine Rolle als notfallmedizinische Alternative für Kranke vollumfänglich wahr, um die Dienste des HFR so weit wie möglich zu entlasten.
Die Krisensituation, die wir mit dem Coronavirus durchleben, erzeugt Stress und Ängste, die durch den Lockdown noch verstärkt werden. Die kleinste Erkältung oder ein grippaler Infekt wird sofort zur Sorge für die Kranken, während dieselben Symptome in normalen Zeiten kaum beachtet worden wären. Entsprechend sieht sich unsere Einsatzdisposition mit einer starken Zunahme der Anrufe konfrontiert, der nur schwer zu begegnen ist.
Videosprechstunden für mehr Wirksamkeit, mehr Sicherheit, weniger Kosten …
Um der Lage zu begegnen, den zahlreichen Anfragen der Kranken nachzukommen und die Abstandsregeln bestmöglich einzuhalten, hat MedHome ein einfaches und wirksames Verfahren für medizinische Videosprechstunden eingeführt. Dank der neuen Kommunikationstechnologien, die im allgemeinen Homeoffice sehr gefragt sind, ermöglicht dieses System den Ärztinnen und Ärzten von MedHome einen direkten Sichtkontakt mit der Patientin oder dem Patienten, um die Anamnese zu erheben und zu entscheiden, ob der Fall einen persönlichen Besuch erfordert oder nicht – mit dem Ergebnis eines erheblichen Zeitgewinns, der anderen Kranken zugutekommt, einer deutlichen Verringerung des Ansteckungsrisikos zwischen Kranken und Ärzteschaft und nebenbei einer Senkung der Gesundheitskosten, da die Fahrt zur Patientin oder zum Patienten entfällt.
Achtung: Die Videosprechstunde kann die Hausbesuche nicht ersetzen, die das Kerngeschäft und die Berufung von MedHome bleiben. Es handelt sich um eine ergänzende Lösung in einer Krisensituation.
Wie funktioniert es? Was kostet es?
Die Patientin oder der Patient ist zu Hause isoliert, fühlt sich schlecht und ist angesichts der aussergewöhnlichen Lage vielleicht mehr als nötig beunruhigt.
Sie oder er ruft die 026 6 700 700 an und wird von unserer Einsatzdisposition betreut, wo eine diplomierte Pflegefachperson oder Fachfrau Gesundheit eine Reihe von Fragen stellt, um die Notwendigkeit und die Dringlichkeit eines Hausbesuchs zu bestimmen.
Ist die Patientin oder der Patient unter 50 Jahre alt, liegen keine Risikofaktoren vor, ist der Zustand nicht dringend, erfordert aber dennoch eine Konsultation oder ärztlichen Rat, und kann keine Hausärztin oder kein Hausarzt die Betreuung übernehmen, so kann die Einsatzdisposition einen Termin für eine Videosprechstunde vergeben.
Die Patientin oder der Patient erhält dann eine E-Mail mit der ungefähren Uhrzeit der Konsultation und einem Link, um an einer Besprechung auf der gesicherten Plattform Microsoft Teams teilzunehmen. Sie oder er wird gebeten, die kostenlose Anwendung herunterzuladen, falls sie auf dem verwendeten Gerät noch nicht installiert ist, und dann zum Terminzeitpunkt auf den Link « an Microsoft-Teams-Besprechung teilnehmen » zu klicken und zu warten, bis sich die diensthabende Ärztin oder der diensthabende Arzt verbindet.
Diese Videosprechstunde erlaubt es der Ärztin oder dem Arzt zu bestimmen, ob ein Hausbesuch nötig ist und wie dringend er ist.
Abgerechnet nach dem TarMed-Tarif einer telefonischen Konsultation und von der Grundversicherung übernommen, hat diese Videosprechstunde es ermöglicht, mehr Patientinnen und Patienten zu behandeln und zu beruhigen, jedes unnötige Ansteckungsrisiko für Kranke und Ärzteschaft zu vermeiden und die Konsultationskosten durch den Wegfall der Fahrzeit zu senken … Alle gewinnen dabei!
Achtung: Die Videosprechstunde ist keine Konsultation zweiter Klasse …
Die extreme gesundheitliche Lage, in der sich das Gesundheitswesen befindet, und die Ansteckungsrisiken erfordern aussergewöhnliche Massnahmen. Die Videosprechstunde ist eine durch den technologischen Fortschritt ermöglichte Neuerung und wird bei MedHome von diplomierten und für die Notfallmedizin ausgebildeten Ärztinnen und Ärzten durchgeführt. Es handelt sich also keineswegs um eine Konsultation zweiter Klasse, sondern um eine echte ärztliche Leistung!
Wie oben erwähnt, kann diese Praxis die Hausbesuche nicht ersetzen, die das Kerngeschäft und die Berufung von MedHome bleiben. Es handelt sich um eine ergänzende Lösung in einer Krisensituation. Der menschliche Kontakt und die soziale Bindung bleiben in unserer Tätigkeit zentral.
Über MedHome:
MedHome ist seit dem 2. Januar 2017 tätig, hat ihren Sitz in Givisiez und beschäftigt 16 Mitarbeitende (Ärztinnen und Ärzte, Einsatzdisposition und Administration). Das Unternehmen bietet notfallmässige medizinische Hausbesuche im gesamten Kanton Freiburg an, 365 Tage im Jahr, von 7.00 bis 23.00 Uhr. Die ärztlichen Leistungen werden nach den offiziellen TarMed-Tarifen abgerechnet und von der Grundversicherung übernommen. Kinder werden ab dem vollendeten 8. Lebensjahr betreut.